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Die Geschichte der Stadt Mühlhausen
(Thüringen)

...ist eng und
untrennbar mit der Familiengeschichte Hundeshagen verbunden, denn alle Hundeshagen-Vorfahren des Verfassers ab Anfang des 19. Jahrhunderts, bis zurück
ins Spätmittelalter, kamen aus Mühlhausen und sind in die Geschichte der Stadt
eingebunden.
So zum Beispiel
im Dreißigjährigen
Krieg, als die Generäle Tilly und Pappenheim mit ihren Truppen plündernd durch
das Gebiet der Stadt marschierten und mehrere Ratsherren als Geiseln nach Prag
verschleppen, unter ihnen einen Vorfahren der Verfassers, Valentin Hundeshagen.
Leider
konnte sich die Stadt Mühlhausen damals nicht zu einer Zahlung des geforderten
Lösegeldes entschließen, so dass die Geiseln elendig in Prag umkamen und
verhungerten.
Lesen Sie
dazu auch den äußerst interessanten und bewegenden Auszug
"Aus
Mühlhausens Vergangenheit"
indem Sie dem Link folgen.
Divi Blasii Kirche
Das Wappen der
Familie Hundeshagen aus dem Mühlhausener Wappenbuch, ist heute noch im
Rathaus der Stadt Mühlhausen als Holzschnitzerei angebracht.
In diesem Taufstein
der Divi Blasii Kirche in Mühlhausen, wurden seit 1596 bis zum Jahr 1788 alle
Hundeshagen-Vorfahren des Verfassers getauft. Der Taufstein mit einer Inschrift
in der Vierung ist mit spätgotischem Astwerk verziert und ruht, ein Werk des
Manierismus, auf einem Fuß in Form eines Kapitells einer jonischen Säule.
Stadtgeschichte Mühlhausen
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967 |
wird
Mühlhausen erstmals urkundlich als "mulinhuson" durch Otto II. erwähnt; es
war Zentrum eines bedeutenden Reichsgutbezirkes mit befestigtem Königshof,
dessen Ursprünge in das fränkische Reich Karls des Großen reichen.
Vom 9. bis 13. Jahrhundert war Mühlhausen bevorzugter Pfalzort deutscher
Könige und Kaiser (so Otto III., Heinrich II., Heinrich III., Lothar III.,
Heinrich VI.). |
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11.
Jh. |
Im 11.
Jahrhundert begann die Entstehung der Altstadt (Marktsiedlung), im 12.
Jahrhundert die der Neustadt um die Marienkirche unter Friedrich I.
Barbarossa. |
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1135 |
Kaiser
Lothar III. söhnte sich in der erstmalig so bezeichneten "villa regia"
Mühlhausen endgültig mit Konrad von Staufen aus. |
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1180 |
Heinrich der Löwe eroberte Mühlhausen, das sich zu einem bedeutenden Zentrum
der Reichsgewalt entwickelt hatte. |
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1198 |
fand die Wahl des Staufers Philipp von Schwaben zum König mit der
Huldigung der Fürsten in Mühlhausen ihren glanzvollen Höhepunkt. Unter den
Gästen war auch Walther von der Vogelweide. |
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um
1200 |
Bau
der Stadtmauer um die Innenstadt (49 ha) mit 7 Doppeltoren und 38 Wehr- und
Kanzeltürmen und einer Länge von 2,7 km. |
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um
1220 |
wurde
das Mühlhäuser Rechtsbuch nach des Reiches Recht - das älteste
Stadtrechtsbuch in deutscher Sprache - aufgezeichnet. Es war auch für die
Reichsstadt Nordhausen geltendes Recht |
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1227 |
Der
Deutsche Orden gründete zwei Kommenden in Mühlhausen, zu denen die beiden
Ordenshöfe in der Altstadt und der Neustadt gehörten und erhielt die beiden
Königskirchen Divi Blasii und St. Marien 1227 und 1243 geschenkt. |
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1232 |
unterstellte König Heinrich VII. seinem Kaplan an der Divi-Blasii-Kirche die
von den Bürgern errichtete Schule. Sie gilt bislang das älteste Zeugnis
einer bürgerlichen Schulgründung im deutschsprachigen Raum. |
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1241 |
erwarb
die Stadt Zoll- und Münzprivileg und 1251 das Reichsschultheißenamt |
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1251 |
erste
urkundliche Erwähnung des städtischen Rates, Beginn der städtischen
Selbstverwaltung mit eigener Gerichtsbarkeit, Bau einer Trennmauer zwischen
der Stadt und der Pfalz. |
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1256 |
Zerstörung der königlichen Pfalzburg durch die Bürger der nunmehr "Freien
Reichsstadt". |
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1292 |
wurde
die Breitsülze in einem künstlichen Bachlauf zur Wasserversorgung in die
Oberstadt geleitet. Das war für mittelalterliche Verhältnisse ein
ingenieurtechnisches Meisterwerk. Der Bach wurde in einem Graben von 5.350 m
Länge mit einem Gefälle von nur 0,33 mm pro Meter in die Oberstadt geleitet.
Die Unterstadt wurde
durch die Popperöder Quelle in einem offenen Bach mit Trinkwasser versorgt.
Diese Art der Wasserzuführung ermöglichte die Anlage zahlreicher Mühlen; im
Stadtgebiet waren es allein 15 Mühlen. |
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1310 |
erste
urkundliche Erwähnung des Rathauses als "capitolium". |
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13./14. Jh. |
außenpolitische Stütze der Reichsstadt - im Reichstag saß sie auf der
Rheinischen Städtebank - waren Städtebünde. Sie war Mitglied des Rheinischen
Städtebundes von 1254, schloss mit den Städten Erfurt und Nordhausen den
Thüringer Drei-Städte-Bund (1304 - 1481) und trat dem Sächsischen Städtebund
(1421) bei. Ab 1512 gehörte Mühlhausen als südlichst gelegener Ort dem
Niedersächsischen Kreis an. |
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1370 |
bis
zum Jahre 1370 konnte die Stadt einen großen Teil ihres reichsstädtischen
Gebietes mit rund 220 qkm und 19 Dörfern erwerben; Schutz dieses Gebietes
durch eine 24 km lange Landwehr (Mühlhäuser Landgraben). |
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1400 |
Um
1400 gehörte Mühlhausen mit rund 10.000 Einwohnern zu den bedeutenden
mittelalterlichen Städten. Basel, Nürnberg, Ulm und Straßburg waren etwa
gleich groß. Unter den thüringischen Städten war nur Erfurt größer. Im 14.
und 15. Jahrhundert wurden in Mühlhausen 13 Kirchen und sechs Kapellen
errichtet. |
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1422 und 1487 |
wüteten verheerende Stadtbrände |
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1430 |
trat
Mühlhausen - hier kreuzten sich wichtige Heer- und Handelsstraßen - der
Hanse bei und gehörte zum Goslarer Bund im Niedersächsischen Quartier.
Wichtigste Quellen des wirtschaftlichen Wohlstandes waren die Erzeugung
landwirtschaftlicher Produkte, die Textilherstellung und der Fernhandel,
vor allem mit Tuchen, Stoffen und Leder. Mühlhäuser Kaufleute pflegten
nachweislich seit 1286 über Hamburg, Lübeck und Nowgorod Handelsbeziehungen
mit England, Schweden, Livland und Russland. |
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1438 |
1452
und 1485 große Pestepidemien. |
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1524/25 |
Zu
Beginn des 16. Jahrhunderts stand Mühlhausen in Thüringen im Brennpunkt von
Reformation und Bauernkrieg um Thomas Müntzer. Nach der Niederlage der
Bauern wurde der radikale Reformator Thomas Müntzer vor den Toren der Stadt
hingerichtet. Die Stadt verlor ihre Reichsfreiheit. Die Fürsten von Sachsen
und Hessen wurden Schutzherren. |
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1543 |
Gründung der Stadtschule (Gymnasium). |
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1557 |
führte
Superintendent Hieronymus Tilesius die Reformation endgültig in Mühlhausen
ein. Eine weitere Blütezeit beginnt für die Stadt.
Gegen Ende des 16.
Jahrhunderts gab es 786 Handwerksmeister in der Stadt, die in den Zünften
der Wollweber, Fleischhauer, Leineweber, Bäcker, Schuhmacher, Lohgerber,
Schneider, Huf- und Sensenschiede, Schlosser und Sporer, Krämer, Steinmetzen
und Maurer, Kürschner, Müller, Böttcher, Tischler, Zimmerleute, Töpfer,
Sattler, Wagner, Weißgerber, Hutmacher, Seiler, Goldschmiede, Fenstermacher,
Beutler, Mangler, Tuchscherer, Nadler, Schwarzfärber, Kanne(n)gießer und
Gürtler tätig waren.
Darunter zählten die Handwerke der Lohgerber und der
Weißgerber zu den bedeutenden Gewerben, und Mühlhäuser Leder hatte weithin
einen guten Ruf. Der Gelehrte und Naturforscher Alexander von Humboldt
schwärmte sogar von den "himmlischen Mühlhäuser Fellen", die er, in Stiefel
verwandelt, auf seinen Expeditionen durch Südamerika schätzte "wie das
Goldene Vlies".
Die protestantische Kirchenmusik erfuhr eine überregionale Bedeutung.
Joachim Müller a Burg (1553 - 1611) vertonte Dichtungen Ludwig Helmbold
(1532 - 1598). Ihnen folgte in diser Tradition Georg Neumark (1621 - 1681).
Sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" ist noch heute im
evangelischen Kirchengesangbuch zu finden. |
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1565 |
Einrichtung einer Mädchenschule im ehemaligen Brückenkloster. Sie zählt zu
den frühen protestantischen Schulgründungen in Deutschland. |
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1570 |
Entstehung einer deutschen Schreibschule. |
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1572 |
wurde
die städtische Bibliothek eingerichtet. |
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1614 |
bestimmte
der Rat, die Gewölbe im Südflügel des Rathauses als Archiv zu nutzen.
Bürgermeister Gregor Fleischhauer ließ das Brunnenhaus Popperode bauen, das
zu den schönsten Thüringens zählt. |
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1618-1648 |
Die
Reichsstadt litt erheblich im Dreißigjährigen Krieg. Die Generäle Tilly und
Pappenheim marschierten mit ihren Truppen plündernd durch das Gebiet der
Stadt und verschleppen mehrere Ratsherren als Geiseln nach Prag, unter ihnen
ein Vorfahr der Verfassers, Valentin Hundeshagen.
Leider
konnte sich die Stadt Mühlhausen damals nicht zu einer Zahlung des
geforderten Lösegeldes entschließen, so dass die Geiseln elendig in Prag
umkamen und verhungerten.
Das Wappen der Familie
Hundeshagen ist heute noch im Rathaus der Stadt Mühlhausen als
Holzschnitzerei angebracht. |
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1627 |
Kurfürstentag
in Mühlhausen. Heinrich Schütz, der im Gefolge des Kurfürsten von Sachsen
nach Mühlhausen kam, komponierte anlässlich dieser Zusammenkunft die
bekannte Motette "Da pacem Domini in diebus nostris". |
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1682/83 |
In
Mühlhausen starben 4.617 Menschen an der Pest. |
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1688 |
ging
Laurentius Blumentrost (1619 - 1705) als Leibarzt des Zaren nach Moskau. |
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1689 |
wurde
fast die Hälfte der Unterstadt ein Raub der Flammen; insgesamt brannten 568
Wohnhäuser nieder. |
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1707/08 |
war
Johann Sebastian Bach Organist an der Divi-Blasii-Kirche. |
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1724 |
gründete
Laurentius Blumentrost, Enkel des Leibarztes, auf Befehl des Zaren Peter I.
die Russische Akademie der Wissenschaften, deren erster Präsident er wurde. |
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1733 |
bewaffneter Bürgeraufstand gegen den Rat. |
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1756-63 |
Während des Siebenjährigen Krieges erhielt Mühlhausen umfangreiche Soldaten
zur Einquartierung. Pfingsten 1757 marschierten 800 Gothaische Soldaten in
die Stadt. Im August kamen einige tausend französische Soldaten unter General
Broglio hier her. 1761-62 wurde die Stadt zur französischen Festung
ausgebaut. |
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1794 |
Eine
Fleckfieber-Epidemie grassierte in der Stadt. |
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1800 |
wurde
Friedrich August Stüler, ein Schüler Schinkels und bedeutender Architekt des
19. Jahrhunderts, im Haus Bei der Marienkirche 9 geboren. Das Neue Museum
und die Nationalgalerie in Berlin, die Akademie der Wissenschaften in
Budapest und das Nationalmuseum in Stockholm sind die wichtigsten Bauwerke,
deren Pläne er entworfen hat. |
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1802 |
marschierten am 05. August preußische Truppen unter dem Kommando von
Generalleutnant von Wartensleben in Mühlhausen ein und beendeten faktisch
die Reichsfreiheit der Stadt. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss von
1803 kam sie auch de jure zum Königreich Preußen. |
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1803-1806 |
Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau (1769-1857), Arzt und Naturforscher,
nahm unter Kapitän Alexander von Krusenstern an der ersten russischen
Weltumseglung teil. |
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1807-1816 |
wurde
Mühlhausen vom Napoleonischen Königreich Westfalen vereinnahmt und in das
Departement Heiligenstadt eingegliedert. Der Sitz der Verwaltung wechselte
von Mühlhausen nach Heiligenstadt. |
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1816-1944 |
Mühlhausen wurde wiederum preußisch und gehörte bis 1944 in der preußischen
Provinz Sachsen zum Regierungsbezirk Erfurt. |
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1831 |
Johann
August Röbling (1806-1869) wanderte in die USA aus und wurde dort zum
Konstrukteur der größten Drahtseilhängebrücke der Welt (Brooklyn-Bridge in
New York, 1883.) |
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1839/40 |
Familie
Eisenhardt ließ An der Burg ein Schauspielhaus errichten; es wurde nach 1945
nicht mehr genutzt und 1957 abgebrochen. |
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1848 |
Frankfurter Nationalversammlung - unter den 23 thüringischen Parlamentariern
nahm der Mühlhäuser Bürgermeister Carl Theodor Gier (1796-1856) als
liberaler Vertreter teil. |
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1850 |
Mühlhausen war Garnison des 6. Thüringer Ulanen-Regiments. Die Stadt zählte
13.706 Einwohner. |
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1853 |
existierten
hier 51 Gerbereien und Lederfabriken. Ebenso behielten die Textilproduktion
und der internationale Absatz Mühlhäuser Tuche ihre Bedeutung auch im 19.
Jahrhundert. Die Großhandelsfirma Lutteroth besaß Stofflager in Bozen,
Venedig, Mailand, Neapel, Prag, Petersburg, Kopenhagen, Amsterdam und London
und belieferte ihre Kunden in Spanien, Portugal, der Türkei, Ostindien,
Russland, Skandinavien, Holland, Belgien, England und auf dem Balkan. |
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1859 |
Die
erste Dampfmaschine in Mühlhausen setzte das Zeichen für die beginnende
Industrialisierung. Sie stand wahrscheinlich in der Färberei Siegelmann in
der Kilianistraße. |
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1861 |
Anschluss an das Telegrafennetz; 1887 klingelten in Mühlhausen zum ersten
Mal Telefone. |
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1865 |
wurde
das Gaswerk in Betrieb genommen. |
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1868-71 |
Bau
des Gymnasiums am Lindenbühl (heute: Museum am Lindenbühl,
Kristanplatz 7). |
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1870 |
Anbindung
an das Eisenbahnnetz. Die Bahnstrecke Gotha - Mühlhausen - Leinefelde wurde
eröffnet. Im gleichen Jahr wurde das Empfangsgebäude des Bahnhofs errichtet. |
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1870-71 |
Deutsch-Französischer Krieg. |
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1876 |
Bau
der Mühlhäuser Nikolaischule (Körnergasse). |
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1877 |
erste
Stadtkirmes in Mühlhausen, die von allen Kirmesgemeinden gemeinsam gefeiert
wurde. |
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1882 |
Bau
der Post auf dem Obermarkt, die dort bis 1997 untergebracht war. |
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1883 |
Denkmal
für die Gefallenen von 1866 und des Deutsch-
Französischen Krieges An der Burg mit der "Molhusia" von dem Berliner
Bildhauer Carl Ludwig Otto Geyer (abgebrochen 1967). |
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1884 |
wurde
die Fa. Rathgeber für besonders feine Strickwaren auf der Weltausstellung in
Amsterdam mit einer Medaille ausgezeichnet. |
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1887 |
wurde
die Kanalisation der Stadt beendet und 1892 eine Kläranlage an der Unstrut
in Betrieb genommen. |
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1887 |
Bau
der Martinischule in der Brunnenstraße. |
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1889 |
erhielt die Fa. Claes & Flentje Medaillen und erste Preise für ihre Strick-
und Nähmaschinen auf einer Ausstellung in Melbourne. |
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1890 |
Am 7.
Juli eröffnete Christoph Ferdinand Mischke ein Hallenschwimmbad am
Lindenbühl 10. Es existierte bis 1985, wurde dann abgebrochen. 1998 wurde an
gleicher Stelle das Freizeitbad "Thüringen-Therme" eröffnet. |
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1892 |
wurde
Mühlhausen kreisfrei (bis 1950). |
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1894 |
Bau
der Petrischule am Petriteich. |
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1895 |
Bau
des städtischen Wasserwerkes. |
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1897-99 |
Bau
des Städtischen Krankenhauses. |
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1898 |
Bau
des Elektrizitätswerkes und der elektrischen Straßenbahn (in Betrieb bis
1969). |
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Weitere Bilder |
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1898 |
Bau
des Lehrerseminars am Schillerweg 59 (heute: Landgericht) nach Plänen des
Regierungsbaumeisters Lottermoser. |
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1899 |
Bau
der Höheren Mädchenschule in der Meißnersgasse (heute:
Johann-August-Röbling-Schule). |
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1900 |
zählte
Mühlhausen 33.433 Einwohner. Die Industrie war geprägt von der Herstellung
von Wollwaren, Kamm-, Streich- und Strumpfgarnen, Nähmaschinen,
Strickmaschinen und Fahrrädern. Eine wichtige Rolle spielten die Zigarren-
und Kautabakfabrikationen. Zahlreich waren die Färbereien, Appreturen,
Gerbereien, Leimsiedereien, Bierbrauereien und Mälzereien vertreten. |
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1900 |
das
erste Auto in Mühlhausen fuhr der Sanitätsrat Dr. Hans Simon Boeckmann (1851
- 1922), Chefarzt des Städtischen Krankenhauses von 1899 - 1917. |
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1902 |
Bau
der Oberrealschule in der Friedrichstraße (heute: Thomas-Müntzer-Schule,
Karl-Marx-Straße). |
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1903 |
Einweihung des städtischen Schlachthofes in der Thomas-Müntzer-Straße. |
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1907 |
Im
Haus Steinweg 81 wurde das erste Lichtspieltheater eröffnet. |
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1910 |
Bau
der Georgischule in der Feldstraße (heute: Tilesius-
Gymnasium, Bereich Georgischule). |
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1913 |
Zeppelin-Luftschiff "Sachsen" flog über Mühlhausen. |
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1913 |
Mühlhausen wurde Garnison des II. Bataillons I.-R. 167. |
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1914 |
Einweihung
des erneuerten und restaurierten Rathauses (Rathaushalle, Ratsstube, neuer
Treppenhausanbau). |
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1914-18 |
Erster
Weltkrieg. 1.313 Mühlhäuser sind gefallen. |
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1916 |
Bau
der Knabenmittelschule An der Burg 19 (heute: Tilesius-Gymnasium). |
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1916 |
wurde
das Landesfachkrankenhaus (Provinzialheilanstalt) Pfafferode fertig gestellt
und bis 1930 erweitert; seit 2002 Ökumenisches Hainich-Klinikum. |
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1923 |
Die
Stadt gibt in der Zeit der Wirtschaftskrise selbst Notgeld heraus. |
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1924 |
1.300
Arbeitslose in Mühlhausen. |
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1928 |
wurden
3.000 Wohnungssuchende und 180 obdachlose Familien gezählt. |
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1928 |
Bau
des Kriegsgefallenendenkmals von Architekt Carl Ch.
Lörcher, Charlottenburg, mit dem Löwen des Berliner Bildhauers Kruse. |
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1928/29 |
Anlage
eines neuen Stadtfriedhofes an der Eisenacher Landstraße. |
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1923 |
begann
der Bau der Sachsensiedlung als Erwerbslosensiedlung.
In Mühlhausen wurden 5.200 Arbeitslose gezählt. |
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1934 |
erklärten die Nationalsozialisten Mühlhausen zum Notstandsgebiet. Der
demokratisch gewählte Bürgermeister Dr. Hellmut Neumann wurde gezwungen,
sein Amt nieder zu legen. |
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1935 |
Neubau
der Sparkasse am Entenbühl. |
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1939-45 |
Zweiter Weltkrieg. Mühlhausen überstand den Krieg weitgehend unzerstört. |
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1944 |
Auflösung der preußischen Provinz Sachsen. Mühlhausen verblieb weiterhin im
Regierungsbezirk Erfurt, der vom Reichsstatthalter in Thüringen geleitet
wurde. |
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1945 |
Einmarsch der US-Truppen in Mühlhausen am 04.04. Kurz vor dem Einmarsch der
Amerikaner ließen die faschistischen Befehlshaber die Wagenstedter Brücke
und die Eisenbahnbrücke über der Unstrut sinnlos zerstören. |
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1945 |
Die
Rote Armee besetzte am 05.07. Mühlhausen und blieb bis 1991. |
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1949 |
hatte
Mühlhausen 51.744 Einwohner, davon waren 14.173 Umsiedler. |
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1950 |
endete
für die Stadt Mühlhausen die Kreisfreiheit. Sie blieb Sitz der
Kreisverwaltung. |
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1950 |
Erlass
des "Aufbaugesetzes der DDR" und die damit verfügte zeitweise oder
dauerhafte Entziehung von Eigentum an Grund und Boden; Verwendung für den
sozialistischen Städtebau und den Neubau von Industrieanlagen. |
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1952 -1972 |
Verstaatlichung sämtlicher Industriebetriebe in Mühlhausen.
Nach der 2. Parteikonferenz der SED 1952 entstanden im Rahmen des
Otto-Grotewohl-Programms in Mühlhausen die ersten volkseigenen Betriebe: VEB
Röhrenwerk und VEB Zigarrenfabrik. Die Textilindustrie blieb jedoch der
prägende Industriezweig in der Stadt. Dazu kam die Herstellung von
elektronischen Bauelementen und von Teilen für den Maschinen- und
Fahrzeugbau. Die wichtigsten Betriebe waren: VEB Mülana, VEB Cottana, VEB
Möve-Werk, VEB Westthüringer Kammgarnspinnerei Mühlhausen, VEB Förderwagen
und Beschlagteile, VEB Stehlagerwerk, VEB Kinderfahrzeuge ZEKIWA, VEB
Spezialnähmaschinenbau und Kombinat Mikroelektronik "Wilhelm Pieck". 1972
wurde die Verstaatlichung abgeschlossen: z. B. Gebrüder Hecht KG,
Textilveredlung, und Heinz Schüler, Garnveredlung, zu VEB
Textilveredlungswerke Mühlhausen; Binkebank & Hammer, Weberei, zu VEB
Buntweberei Mühlhausen (später VEB Cottana Mühlhausen). |
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1954 |
Beginn
des industriellen Bauens am Birkenweg und im Forstberggebiet. Bis 1978
wurden im Forstbergviertel 1.500 Wohnungen fertig gestellt.
Auch in der Gartenstraße und in der Feldstraße - teilweise bei Zerstörung
historischer Bausubstanz der Vorstadt St. Georgii - entstanden ab Mitte der
70-er Jahre neue Wohnkomplexe. |
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1956 |
feierte
Mühlhausen "700 Jahre städtische Selbstverwaltung". Ein großer historischer
Festumzug erinnerte an die Erstürmung der Mühlhäuser Pfalz im Jahr 1256. |
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1971 |
Mühlhausen zählte 45.190 Einwohner. |
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1972 |
Verstaatlichung von kleineren Unternehmen - vor allem von
Produktionsgenossenschaften des Handwerks. |
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1975 |
1200-Jahr-Feier
Mühlhausens und 450. Jahrestag des Deutschen Bauernkrieges wurden mit einem
großen Festumzug begangen. Forschungen ergaben 1986, dass Mühlhausen erst
967 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.
Errichtung der Zentralen Gedenkstätte "Deutscher Bauernkrieg" (heute
Bauernkriegsmuseum in der Kornmarktkirche); die Marienkirche wurde Thomas
Müntzer als Gedenkstätte gewidmet.
Der Steinweg als Hauptverkehrsstraße im innerstädtischen Einkaufszentrum am
Obermarkt wurde zur Fußgängerpassage umgestaltet. |
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1986/87 |
erfolgten ein flächenhafter Abriss im Jakobiviertel und ein Neuaufbau in
Plattenbauweise; verloren ging dabei wertvolle Fachwerkarchitektur, zum Teil
aus dem 15. Jahrhundert. |
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1988 |
Restaurierung der vom Verfall bedrohten Allerheiligenkirche und Nutzung als
Museumsgalerie. |
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1988 |
Mühlhausen hatte 42.949 Einwohner. |
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1989 |
Am 22.
Oktober trafen sich oppositionelle Kräfte in der Martinikirche mit
anschließender Demonstration durch die Stadt bis zum Rathaus.
Am 28. Oktober versammelten sich Hunderte von Menschen in der Marienkirche,
um einen Dialog über die Probleme in Politik und Wirtschaft mit den
Verantwortlichen von Partei und Staat zu führen.
Am 2. November legte Bürgermeister Klaus Neukirch sein 17-Punkte-Programm
zur Veränderung der bestehenden Strukturen in der Stadtverordnetenversammlung vor. Dafür erhielt der Bürgermeister am 4. November in der
Marienkirche große Zustimmung.
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1989 |
Am
22. Dezember wurde der Vertrag über die Städtepartnerschaft
Mühlhausen-Eschwege unterzeichnet. |
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1990 |
am 23.
Mai konstituierte sich die aus der freien, allgemeinen, gleichen, direkten
und geheimen Wahl hervor gegangene Stadtverordnetenversammlung in der
Rathaushalle und wählte Hans-Dieter Dörbaum zum Bürgermeister (ab 1994
Oberbürgermeister). |
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1990 |
Die
Städte Mühlhausen/Thüringen und Münster/Westfalen unterzeichneten am 12.
Juli eine Vereinbarung über die Städtefreundschaft im Mühlhäuser Rathaus.
Am 14. September erfolgte die Unterzeichnung im Friedenssaal des Rathauses
zu Münster. |
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1990 |
Gemeinsame Festsitzung zum "Tag der deutschen Einheit" von Kreistag und
Stadtverordnetenversammlung am 03. Oktober in der Marienkirche. |
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1990 |
Die
geografische Mitte Deutschlands wurde am 23. Oktober 2 km südlich von
Mühlhausen in Niederdorla festgestellt. |
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